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Kindergarten Kirchberg

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Das pädagogische Konzept des Kindergartens


Inhaltsverzeichnis

1. Wir stellen uns vor
2. Konzeption der Tageseinrichtung
3. Unser Menschenbild
4. Persönlichkeitsentwicklung
5. Partizipation
6. Kommunikative Fähigkeiten
7. Motorische Fähigkeiten
8. Vorschulerziehung
9. Altersgerechte Förderung
10. Religiöse/Interkulturelle Erziehung
11. Umwelterziehung
12. Elternmitarbeit
13. Team-Entwicklung
14. Tagesstätte als Ausbildungsbetrieb
15. Eingewöhnung neuer Kindergartenkinder
16. Beschwerdemanagement


Wir stellen uns vor

Unsere Tageseinrichtung hat zwei Gruppen. In der Sonnengruppe werden 20 Kinder im Alter von 4-6 Jahren betreut. Dort arbeiten vier Erzieherinnen: Frau Maas ist Gruppenleitung (39 Stunden), Frau Winands (19 Stunden), Frau Ludwigs (16 Stunden) und Frau Krieger (12 Stunden) unterstützen sie an verschiedenen Tagen.
In der Regenbogengruppe sind 16 Kinder im Alter von 2-4 Jahren. Dort arbeiten Frau Vitzer als Gruppenleitung (39 Stunden) und Frau Ludwig (36 Stunden).
Geleitet wird die Einrichtung von Frau Hartmann.


Konzeption der Tageseinrichtung

Was ist eine Konzeption und wofür brauchen wir sie?
Mit unserer Konzeption möchten wir unsere Arbeit transparenter machen. Wir möchten Einblick gewähren in unsere pädagogische Arbeit unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen. Die Konzeption soll ein roter Faden für eine kontinuierliche und überprüfbare Arbeit im Team sein. Sie ist mit dem Träger der Einrichtung und den Vertretern des Elternrates besprochen und abgestimmt. Die Konzeption wird regelmäßig überarbeitet und auf die aktuelle Situation abgestimmt. Aufgeteilt in verschiedene Bereiche möchten wir Ihnen im Folgenden unsere Arbeit vorstellen.
Wir hoffen, damit vermitteln zu können, wo die Schwerpunkte unserer Arbeit liegen. Sollten Sie noch Fragen zu unserer Arbeit und unseren Inhalten haben, stehen wir Ihnen gerne für Gespräche zur Verfügung. Über Anregungen und Diskussionen mit Ihnen würden wir uns sehr freuen.


Unser Menschenbild

Folgenden Spruch von Janusz Korczak möchten wir unseren Kindergartenkindern für ihren Lebensweg mitgeben:

Du hast das Recht,
genauso geachtet zu werden
wie ein Erwachsener.
Du hast das Recht,
so zu sein, wie du bist.
Du musst dich nicht verstellen
und so sein, wie es die
Erwachsenen wollen.
Du hast ein Recht auf den heutigen Tag,
jeder Tag deines Lebens gehört dir,
keinem sonst.
Du, Kind, wirst nicht erst Mensch,
du bist Mensch.

In der Zeit der Kinder im Kindergarten versuchen wir, den Inhalt dieses Spruches in der Einrichtung zu leben.


Persönlichkeitsentwicklung

Wir versuchen, das Wachsen der Kinder zu unterstützen und zu fördern. Wachsen verstehen wir dabei nicht als Wachsen an Körpergröße, sondern das Wachsen der Persönlichkeit, der Individualität, der Sensibilität, der persönlichen Stärken. Unser Ziel ist es, die Kinder zu selbständigen, selbstbewussten Persönlichkeiten zu erziehen.
Für uns bedeutet dies, dass wir ihnen Spielraum für eigene Entscheidungen geben müssen. Für die Kinder heißt das, Verantwortung zu übernehmen, Regeln zu beachten und Eigeninitiative zu ergreifen.
Im Miteinander versuchen wir, das Selbstwertgefühl der Kinder zu stärken, ihnen persönlichen Raum zu geben, um eigene Bedürfnisse zu artikulieren, sich abgrenzen zu lernen, Bedürfnisse anderer zu akzeptieren, Toleranz im Miteinander zu üben.
Kinder müssen lernen, Teil der Gruppe zu sein, aber auch einmal Mittelpunkt der Gruppe sein zu dürfen. Bei der Umsetzung dieser Ziele orientieren wir uns an der Lebenswelt unserer Kinder. Ein Beispiel hierfür ist der Geburtstag des Kindes. Sein Tag wird gefeiert, Mama und Papa dürfen, wenn sie Zeit haben, mit in den Kindergarten kommen. Das Geburtstagskind darf die Spiele dieses Tages bestimmen und alle Kinder der Gruppe malen ihm ein Bild.
Die Kinder werden in unserer Einrichtung Grenzen erfahren und Grenzen überschreiten. Das Tempo dabei bestimmen die Kinder selbst.


Partizipation

Unser sehr großzügiges Außengelände bietet den Kindern viel Raum zum Entdecken, Erkunden und Erfahren. Die riesige Fläche im Außenbereich hilft uns, den Kindern eine naturnahe Erziehung zu ermöglichen. Auch durch die zahlreichen Funktionsräume innen können wir neue pädagogische Konzepte, wie z.B. das teiloffene Arbeiten, gut umsetzen.
Am Vormittag können die Kinder, unter Beachtung von abgesprochenen Regeln, frei wählen, wo, womit und mit wem sie spielen möchten. Ganz nach ihren aktuellen Bedürfnissen können sie sich entscheiden, ob sie im Außengelände ihrem Bewegungs- oder Erkundungsbedürfnis nachkommen, ob sie Rollenspiele spielen, im Atelier kreativ tätig sind, Gesellschaftsspiele spielen oder in unserem neu umgebauten großen Dachboden mit verschiedenen Baumaterialien experimentieren bzw. Kunstwerke erzielen.
Wichtig dabei ist, dass die Kinder im Rahmen von Partizipation auch selbst wählen dürfen. Die Kinder werden auch bei Themen und Aufgaben des Alltags miteinbezogen. Diese orientieren sich am Entwicklungsstand der Kinder. Die stetige Reflexion und Erweiterung dieser Partizipation stellt unsere konzeptionelle Grundhaltung dar und wird als ständige Aufgabe innerhalb der Einrichtung gesehen.


Kommunikative Fähigkeiten

Durch Beobachtung und Erfahrung versuchen wir, Themen/Projekte zu finden, die im Leben der Kinder gerade aktuell sind (situativer Ansatz). Bei der Erarbeitung von Themen steht nicht die Wissensvermittlung sondern die Erfahrungen der Kinder im Vordergrund. Bei jedem Gespräch, jeder Geschichte, jedem Bilderbuch macht jedes Kind ganz persönliche Erfahrungen und bringt sich ganz individuell ein.
Die Sprachförderung ist in den letzten Jahren immer wichtiger geworden. Seit Mai 2007 haben wir ein Sprachförderkonzept in unserer Einrichtung. Es ist in die alltäglichen Angebote für die Kinder integriert. Es sind nämlich die alltäglichen Situationen, die Kinder aus eigenen Bedürfnissen heraus motivieren, ihre Sprachkenntnisse voran zu treiben. Je mehr Anknüpfungspunkte und Verbindungslinien das Kind findet, die ihm vertraut sind, desto unbefangener wird es sich sprachlich äußern. Deswegen legen wir auch großen wert auf Bilderbücher, Gespräche, Abzählreime und Gedichte.


Motorische Förderung

Seit September 2014 sind wir zertifizierter Bewegungskindergarten. Unsere Fachkräfte wurden durch intensive Fortbildung geschult. Wir bieten den Kindern bedürfnisorientierte, freie und angeleitete, ganzheitliche Bewegungsmöglichkeiten an. Diese sollen alle Sinne der Kinder ansprechen. Die Bewegungsfreude der Kinder wird nicht nur aufgegriffen, sondern aktiv angeregt. Die Gestaltung der Räume und des Außengeländes, die Natur in der näheren Umgebung und die Auswahl ansprechender Materialien laden zu Bewegung ein und ermöglichen eine aktive Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper und der Umwelt mit all ihren Herausforderungen.


Vorschulerziehung

Wir versuchen, die Lebenswelt unserer Schulkinder zu erweitern. Sie erfahren nicht nur die Welt im Kindergarten, sondern erkunden auch Neues. Durch Ausflüge zu Zahnarzt, Feuerwehr, Theater und Polizei lernen sie fremde Lebensräume kennen. Ihr Interesse an Neuem wird geweckt.
Außerdem gibt es einmal im Monat einen Natur- und Erlebnistag. An diesem Tag machen die Kinder Ausflüge in die nähere Umgebung. Dabei ist es wichtig, den Kindern vielfältige Erfahrungen zu ermöglichen, sie als einzelne und als Gruppe zu stärken.
In den letzten 20 Wochen des Kindergartenjahres arbeiten wir mit dem Programm "Hören, Lauschen, Lernen", mit dem die auditiven Fähigkeiten der Kinder gefördert werden sollen. Es geht um Lauschspiele, Reime zu erkennen, Silbenklatschen, Anlaute herauszuhören, Flüsterspiele und Abzählreime. Dabei geht es nicht um Schreibenlernen, das lernen sie in der Schule.


Altersgerechte Förderung

Ab August 2014 haben wir die Kinder in unserer Einrichtung in verschiedene Altersgruppen aufgeteilt:

Wirbelwinde. Kinder von 5-6 Jahren
Wolkenkinder: Kinder von 4-5 Jahren
Mondkinder: 3-4 Jahre
Sternchen: 2-3 Jahre

Die Kinder bekommen in der Zeit von 11.00 - 12.00 Uhr verschiedene Angebote. Diese Angebote dienen dazu, gezielt zu fördern. Dabei stehen entweder Basiskompetenzen im Vordergrund, wie z.B. Sprache und Regelverhalten oder das Angebot dient der Erarbeitung des Projektes mit konkreten Schwerpunkten/Zielformulierungen.
Hier einige Beispiele für Angebote:
Bilderbuchbetrachtungen, Entspannungsübungen, Experimente, Ausflüge, Spaziergänge, Mitmachgeschichten, Gesprächskreise, Sing- und Spielkreise und einiges mehr. Einmal im Monat ist in der Regel der letzte Mittwochmorgen "Natur- und Erlebnistag" für die Wirbelwinde.
Es werden aber auch Angebote für die gesamte Gruppe (Regenbogen oder Sonnengruppe) oder alle Kindergartenkinder gemacht, wie z.B. Feste wie St. Martin, Nikolaus usw.


Religiöse/Interkulturelle Erziehung

Als katholischer Kindergarten der Profinos gGmbH ist es unser Ziel, den Kindern christliches Leben zu vermitteln und vorzuleben. Mit den Kindern gestalten wir z.B. Gottesdienste, die gemeinsam mit der Pfarrgemeinde gefeiert werden. Pfarrer Dr. Peter Jöcken besucht uns regelmäßig einmal im Monat im Kindergarten. Wir feiern gemeinsame Feste, er spielt mit den Kindern und erzählt ihnen Geschichten von Jesus. Durch die Regelmäßigkeit entwickelt sich ein sehr guter Kontakt zu den Kindern.
Im christlichen Jahreslauf feiern und gestalten wir Feste, die die Kinder den Wert von Traditionen erleben lassen. Wichtig ist uns, dass sich auch die nicht christlichen Kinder der Einrichtung bei uns wohlfühlen. Für uns sind die nicht christlichen Kinder eine Bereicherung, um im Miteinander voneinander zu lernen.


Umwelterziehung

Im Kindergarten leben wir aktiv Umwelterziehung. Wir sortieren Müll und veranstalten mit den Vorschulkindern eine Müll-Sammelaktion. Im Außengelände und auf unseren Spaziergängen beobachten und finden wir viele Tiere. Dort ergeben sich viele Anlässe, um über die Schöpfung und das Leben mit der Natur zu sprechen und zu diskutieren.


Elternmitarbeit

Unsere Kinder sehen wir nicht nur im Kindergarten. Um die Kinder herum gibt es viele Beziehungen. Unsere Kinder haben Eltern, Geschwister, Großeltern, Tanten, Onkel und viele Freunde. Sie sind Mitglied unserer Pfarrgemeinde sowie Ortszugehörige von Kirchberg oder anderen Gemeinden.
Bei der Umsetzung unserer Arbeit spielen die Eltern eine ganz wichtige Rolle. Der Kindergarten ist familienergänzend und nicht -ersetzend. Wir bemühen uns, unsere Arbeit für die Eltern transparent zu machen. Sollte dies nicht gelingen, bitten wir um Nachfragen, Anregungen und Gespräche. Nur bei einer guten Zusammenarbeit können die Kinder bestmöglich gefördert werden.


Team-Entwicklung und Team-Sitzungen

Zur Umsetzung der in der Konzeption beschriebenen Inhalte ist die Diskussion im Team sehr wichtig. Durch Fortbildung, Informationen von außen und des Trägers erreichen wir, dass unsere Arbeit nicht stagniert, sondern ein stetiger Prozess wird, der erneuert und den Gegebenheiten angepasst werden muss. Nach dem nächsten Team-Tag (13.11.2014) werden wir uns auf den Weg zur teiloffenen Arbeit machen.
An jedem ersten Mittwochnachmittag im Monat ist unsere Einrichtung ab 13.30 Uhr geschlossen. Diesen Nachmittag nutzen wir für eine große Team-Sitzung. Diese Sitzungen sind ein wichtiger Teil unserer Arbeit. Sie dienen dazu, unser Konzept zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen. Außerdem können wichtige Absprachen im Team getroffen und Probleme und Planungen diskutiert werden. Kleine Teams finden jede Woche während der Betreuungszeit statt. Die Kinder werden dann jeweils von der Leitung betreut.


Tagesstätte als Ausbildungsbetrieb

Regelmäßig werden in unserer Einrichtung Praktika von Schülern unterschiedlicher Schulformen geleistet. Es kommen Schülerinnen und Schüler der Fachschule für Sozialpädagogik, des Gymnasiums, der Gesamtschule und der Hauptschule. Die Praktikanten werden von ihrer Schule in unserer Einrichtung unterstützt.


Eingewöhnung neuer Kindergartenkinder

Wir beginnen mit der Kontaktaufnahme in einem Aufnahmegespräch und dem Unterschreiben des Betreuungsvertrages. Bevor die Kinder das erste Mal in unsere Einrichtung kommen, bieten wir den Eltern einen Termin zu einem Hausbesuch an. Dort können die jeweilige Erzieherin, das Kind und die Eltern sich gegenseitig kennen lernen. Anschließend beginnt die Eingewöhnung in der Einrichtung nach dem "Berliner Modell". Dazu geben wir den Eltern ein Informationsblatt an die Hand. Es ist wichtig, das Tempo für die Eingewöhnung individuell auf jedes Kind abzustimmen. Damit die Eingewöhnung gut gelingt, ist in den ersten Tagen (Kinder ab 3 Jahren) oder Wochen (Kinder ab 2 Jahren) die Anwesenheit eines Elternteils eine wichtige Voraussetzung.


Beschwerdemanagement

Wir verstehen Beschwerdemöglichkeiten als eine Form der Beteiligung und gleichzeitig als Gelegenheit zur Weiterentwicklung und Verbesserung unserer Arbeit. Unsere Aufgabe ist es, die Kinder im Erwerb der Kompetenzen für angemessene Formen der Beschwerdeäußerung zu unterstützen und Möglichkeiten zur Beschwerde zu eröffnen. Wir geben ihnen Raum, greifen die Beschwerden auf und suchen nach Lösungen.
Dieser konstruktive Umgang vermittelt den Kindern ein Gefühl von Respekt und Wertschätzung sowie die Möglichkeit, Beschwerden angstfrei äußern zu können. Die einzelnen Beschwerdeverfahren unserer Einrichtung unterscheiden sich je nach Entwicklungsstand und -möglichkeiten der Kinder. Die teiloffene Arbeit ermöglicht den Kindern, das Beschwerdemanagement durch Kinderkonferenzen und später Kinderparlament zu erlernen. Dieses Beschwerdeverfahren lässt sich auf den Umgang mit Eltern übertragen.

 

 


   


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